
Der zweite Urlaub in diesem Jahr ging mit dem neuen Wohnmobil auch wieder nach Italien. Nachdem wir im Mai/Juni uns in der Emiligia und der Toskana umgeschaut hatten, ging es im September eigentlich Richtung Sizilien.
Für den zweiten größeren Jahresurlaub wählen wir meist Ende September bis Mitte Oktober. Die Temperaturen sind zu dieser Zeit sehr angenehm, die Strände und Sehenswürdigkeiten nicht überlaufen und die Stell- und Campingplätze schon sehr leer und ruhig.
Mit Freunden verabredeten wir uns in der Maremma (südlich Toskana) mit den wir dort einige Tage zum entspannen genossen, bevor es Richtung Sizilien gehen sollte.
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Erster Zielort war Alberese in südlichen Maremma (Stellplatz). Mit unseren Freunden hatten wir eine Wanderung durch den Maremma-Nationalpark geplant, leider war es anders wie im Frühjahr. Auf gewissen Wanderrouten konnte man im September nur noch an geführten Wandertouren teilnehmen. Da unsere Zeit ein bisschen begrenzt war, entschlossen wir uns, an einer von 2 ungeführten Touren (A5+A6) im Hinterland teilzunehmen. Nähere Informationen unter www.maremma.it Weiter ging es dann zum Monte Argentario nach Orbetello (Stellplatz), zum Glück hatten beide Wohnmobile ihren Motorroller mit und so erkundeten wir diesen mit dem Roller, da eine Rundtour über diese wunderschöne Halbinsel nicht mit dem Auto machbar ist. Dort trennten uns dann auch unsere Wege und wir fuhren nach Sorrent in der Bucht von Neapel. |
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Hier kamen wir spät abends an und übernachteten auf dem nächst besten Campingplatz. Am nächsten Morgen machten wir den Roller klar und gingen es erstmal auf die Suche nach einem anderen Campingplatz, da uns dieser nicht zusagte. Am südlichen Ende der Stadt Sorrent fanden wir eine hübsch angelegte Anlage und holten dann auch sofort unseren Camper hinterher. Es reizt unheimlich diese Gegenden mit dem Roller zu erkunden, da es einerseits mit dem Wohnmobil teilweise sehr eng werden kann, bzw. das man in den seltesten Fällen überhaupt einen Parkplatz bekommt. Wer dieses mit dem Fahrrad machen planen würde, sollte eine sehr gute Grundkondition haben. Wir besuchten den westlichsten Punkt Punta Campanella und hatten von dort aus einen faziniernenden Blick auf Capri. |
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Am nächsten Tag planten wir eine Rollertour an der Amalfiküste entlang. Nach dem Frühstück gut gestärkt ging’s auf den Roller und wir fuhren direkt auf die Küstenstrasse. Dort erwartete uns ein traumhaftes Panorama. Als für auf Positano zufuhren merkten wir schon, das die Autos Kilometer weit an der Küstenstraße vor dem Ort parkten. Kleiner Tip ! Tankstellen befinden sich nicht an der Küstenstrasse, wir fanden eine in Positano. Es ist aber nicht gerade ratsam, mit dem PKW dort in das enge Strassengewirr reinzufahren. Ein sehr touristisch überlaufender Ort der aber nicht dadurch an Flair verliert. Dieser Ort lädt zum Verweilen ein, man sollte unbedingt einen Rundgang durch den wunderschön am Hang zum Meer gelegenen Ort wagen. |
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Dann ging es weiter nach Amalfi, wieder an der stark befahrenden Küstenstrasse entlang, kleines Verkehrschaos hier und dort, wenn sich man in einer Kurve zwei Busse begegnen, alles Millimeterarbeit. Den Roller konnten wir in der Nähe der Busparkplätze am Hafen unten schnell abstellen. Lohnenswert hier der Besuch des Domes. |
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Von Amalfi schraubten wir uns mit dem 125 ccm Skipper die Serpentinen nach Ravello hoch. Dort ein wunderbarer Blick über die südliche Amalfiküste, der Blick war so klar, das man bis in die Tiefebene von Salerno und sogar bis auf den Cilento (Kampanien) schauen konnte. Auch hier im Ort wieder alles sehr malerisch und traumhaft. Alles in allem waren das an diesem Tag 115 km mit dem Roller. |
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Am Abend nach der anstrengenden Rollertour bummelten wir noch ein bisschen durch die attraktive Altstadt von Sorrent, bevor es am nächsten morgen eigentlich Richtung Sizilien gehen sollte. Wieder eine kleine Streckenkorrektur und so ging es südlich vom Cilento und der Basilikata direkt an der Küste auf die 585 und SS18 nach Kalabrien direkt nach Tropea. Dort war es gar nicht so einfach unten an das Wasser zu kommen. Dort fanden wir einen wunderschönen Campingplatz direkt am Meer, nunja mit einer Höhe von 3,20 m hatten wir Probleme unter den hochhängenden Schatten spendenden Matten unter durch zu kommen. Susanne wies mich ein und so fanden wir dort einen schön gelegenen Platz in erster Reihe direkt 25 m vom Meer entfernt. |
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Ein traumhaftes Ambiente in diesem Ort, der wirklich zum verweilen einlud. Jetzt war erstmal entspannen angesagt, hier blieben wir einige Tage. Einfach nett Essen gehen oder morgen früh auf dem täglichen Wochenmarkt einkaufen. Wo auch mal ein Gemüsehändler eine Arie wie Pavarotti aus sich rauslässt und das Marktpublik begeistert applaudiert. Immer frisches Gemüse, frischen Fisch, alles zu wirklich günstigen Preisen ! Da bringt selbst das kochen richtig Spaß. Tagsüber ließen wir die Seele am Strand baumeln. |
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An einem wolkenbedeckten Tag wird James (unser Roller) klar gemacht und wir machen eine Tour in die Umgebung und zum Capo Vaticano. Am Abend denken wir uns, das wir am nächsten Tag weiterfahren sollten. Morgens wurden die Sachen gepackt, nunja da war das doch mit diesen Matten, die nicht gerade hochhingen. Einmal nicht aufgepasst und schon hing ich mit der SAT-Schüssel dran und die flog im hohen Bogen vom Dach. Glück im Unglück nichts passiert ! Wieder drauf geschraubt und getestet und alles funktioniert ! |
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Der kürzeste Weg war direkt durchs Hinterland zur Autostrada, ca 30 km. Vor einem Bergdorf wunderten wir uns schon über die vielen parkenden Pkws rechts und links vor dem Ort. Das passt ja, hier ist wohl großer Markt ! Aber was dann auf uns zu kam ? Hinter uns schon viele Fahrzeuge, die Italiener wunderten sich schon und machten Handbewegungen. Ohne ein Hinweisschild war die Straße direkt vor dem Ort gesperrt und wir mussten drehen, nunja an Parken war nicht zu denken. Die Fahrzeuge hinter uns hupten schon, aber wir mussten zurück. Riesiges Palaver ! Es war alles sehr eng und wir brauchten gegen den Strom der reinfahrenden Pkws ca 1 Std. für 1,5km. Auf der Autostrada nach einem Umweg von 60 km angekommen kurz vor Reggio di Calabria hatten wir einen Traumhaften Blick auf Sizilien. |
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Italien 2001 September bis Oktober