Eine kleine Vorgeschichte, wie Schweden zu einem unserer Urlaubsländer wurde.......

Nach dem wir 1992 das erstemal in Norwegen waren, und uns das Wetter 3 Wochen lang einen Streich gespielt hatte, sind wir mit  Skandinavien vorsichtig geworden. Erst als uns Freunde, die ausgeschlossene Skandinavienfans sind, überredet haben, mal mit Ihnen den Versuch zu wagen, mit nach Schweden zufahren, haben wir zugestimmt. Mittlerweile sind wir die letzten 4 Jahre immer in der Zeit von Ende Mai bis Anfang Juni dort oben gewesen und haben das komplette Mittlere Südschweden und Südschweden bereist.
In den ersten Jahren haben wir die Fährverbindungen von Frederikshaven nach Göteborg genutzt, da sie von Kiel meist aus die günstigste und schnellste Varinate darstellte (kommt immer auf die Wohnmobillänge an). Nachdem 1999 der Dutyfree abgeschafft wurde, schnellten die Preise natürlich hoch und so befuhren wir 2000 erstmal die Vogelfluglinie, um doch so einige Kosten einzusparen. 

Allerdings ist es für uns mittlerweile zum Brauch geworden, entweder das erste oder letzte Wochenende des Urlaubs an den Vänern zu fahren, wo wir immer ein langes Wochenende mit unseren Freunden verbringen. Hier treffen wir uns immer auf dem Campingplatz Kinnekullen in Hällekis in der Nähe von Lidköping. Er hat ein angenehmes Ambiente in absoluter ruhiger Lage 4 km abseits des Ortes Hällekis. Er liegt direkt am See und hat wunderschöne Stellplätze mit Seeblick.

 

Mittlerweile hat man hier auf dem Platz auch schon mit dem Campingplatzbetreiber Freundschaft geschlossen. Die Umgebung bietet eine Vielzahl von Unternehmungen, ausgedehnte Wanderungen, Mountainbiketouren rund um den Kinnekullen. Der ist ein erhöhtes Bergplatue am südlichen Ufer des Vänerns. Info´s und Kartenmaterial bekommt man direkt am Campingplatzbüro bzw. an der Touristinfo auf dem Kinnekullen. Wir sind hier auch gerne zu einem Angelausflug und chartern eine kleines Motorboot, mit dem wir in einer nahegelegenden Bucht zum Hechtfang gehen. Eigentlich sind wir immer mit einem guten Fang nach Hause gekommen, wir haben uns zum Grundsatz gemacht, keine Hechte unter 60 cm Länge mit zunehmen. Wir nehmen nicht selten 5-10 Hechte mit zum Campingplatz, die dort sofort filetiert werden und entweder gleich verspeist werden oder für die Heimfahrt eingefroren werden. Kleine Shopping Touren macht man entweder in Lidköping oder in Mariestadt.

 

Weitere Ziele von uns waren dann der Vänern, wo wir 1997 eine Rundfahrt rundherum gewagt haben, dort stellten wir fest, das diese Gegend nördlich weitaus einsamer ist, hier bieten sich herrliche Kanutouren an. Wenn man sich an das Jedermanns-Recht hält, ist es auch kein Problem mit dem Camper irgendwo an irgendwelchen herrlichen Badeplätzen zu nächtigen.

 

 

1998

1998 gings mit der Stena von Grena(DK) nach Halmstad, dort dann direkt zum See Bolmen, wo wir erstmal ein paar Tage ausspannten, weiter tingelten wir dann durchs Inland Richtung Stockholm, hier sollte man sich wirklich ein paar Tage zeitnehmen. Nachdem wir die pflichtgemässen Tourigänge absolviert hatten sollte es wieder zum Treff mit unseren Freunden nach Hällekis gehen, wir fuhren nördlich vom Vättern und verblieben noch einige Tage im Tiveden Nationalpark, der zu wunderschönen Wanderungen einludt. Auch der in der Nähe liegende See Viken verschaffte uns mal wieder ein nettes Hechtabendessen. Von dort aus dann am Göta-Kanal entlang nach Hällekis

 

1999

Ein Jahr später wollten andre Freunde unbedingt mit, kurzerhand entschlossen mieteten sie sich einen Wohnwagen, den wir noch hintendran hängten. Naja war zwar neu für uns mit einem 12m Gespann zufahren, aber unsere Ducato hielt locker durch. 1999 ging es dann wieder von Grena nach Halmstadt direkt zum Bolmen über Eksjö ins Glasreich, kann man nur empfehlen. Auch die Gegend um Vimmerby mit Kaltult (Emil) und Bullerbyn. Diesmal an die Ostschären bei Norrköping nach St.Anna, dort ein ganz kleiner Cmapingplatz in den schwedischen Ostschären gelegen, einfach traumhaft. Auch dort gab es mal wieder ausreichend Hecht ! Weiter denn wieder mal nach Stockholm, denn 1998 schafften wir nicht alles, wie im Vorjahr wieder Nationalfeiertag und wir verblieben wieder einige Tage, zurück dann an den Vättern auf einen Campingplatz am See Boren um noch für einige Tage etwas ruhig zu entspannen. Mit der Schnellfähre ging es dann von Göteborg nach Frederikshaven.

 

2000

Im Millenium Jahr 2000 diesmal über die Vogelfluglinie über Puttgarden nach Rodby, Helsingborg nach Helsingör wieder zuerst nach Hällekis. Weiter dann zum See Viken (netter Stellplatz in Beateberg am Badeplatz) weiter wegen Schlechtwetter über Hjo am Vättern südlich zum See Asnen. Hier fanden wir einen traumhaft gelegenden Naturcampingplatz, der zu fielen Unternehmungen einlud. Fischotter und Fischadler waren zu sehen. Ein beachtendes Angelrevier, schöne langausgedehnte Mountainbiketouren, Wanderungen und einfach mal vom Alltagsstreß Ruhe finden.

 

Nach einigen Tagen Entspannung sind wir dann direkt ins Blekinge südlich gefahren, unser ersten Stop galt hier Karlskrona, dort stöberten wir durch die Stadt, um wieder Proviant zu bunkern.

 

Wir machten noch einen Bummel durch Karlskrona, bevor es an die Mörrum weiter ging, eigentlich wollte wir nur mal den bekanntesten Lachsfluß beschnuppern und beangeln, aber zu dieser Zeit waren die Jungs nicht gerade fängig, und daher machten wir noch schöne ausgiebige MTB-Touren durchs Umland, bervor wir die Rückreise über Helsingborg antraten.

 

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